Freitag, 24. März 2017

ooooch

Wir haben die Weißpünktchenkrankheit im Aquarium.

Unser Becken ist viele, viele Jahre alt und ganz ehrlich, unsere Fische sterben an Altersschwäche, nicht an Krankheiten! Wir haben heute noch Tiere aus dem Erstbestand und unser Becken läuft stabil seit mindestens acht Jahren.


Wir steckten mal so tief in der Aquaristik drin, daß wir sogar die japanische Amanogarnele züchteten und das mit großem Erfolg. Ihr müsst wissen, daß die Amanos heute fast immernoch durch Wildfang zu haben sind, denn sie bringen ein großes Problem mit sich:

Sie werden in einem Süßwasserfluß geboren als Larve, treiben mit der Flußströmung gen Meer, verwandeln sich im Salzwasser von der Larve zur Garnele und wandern als Garnele wieder in den Heimatfluß, wo sie ab dann nie wieder in Salzwasser leben können.

Wir hatten also mal drei Aquarien und alle drei im Wohnzimmer. Das eine war unser Gesellschaftsbecken und da waren wir die glücklichen Besitzer von ein paar weiblichen und einer (1!) männlichen Amanogarnele. Dieses Männchen reichte für die Weibchen und wir hatten immer welche, die ihre Bauchtaschen mit befruchteten Eier hatten. An der Farbe dieser Eier konnte man den Reifezustand, also die Schwangerschaftszeit ganz gut ablesen.
Dann hatten wir ein Salzwasserbecken mit nichts drin als Salzwasser, einen Luftheber und ein Thermometer. Licht und Plankton war auch noch da.
Das dritte Becken war dann die Kinderstube der Babygarnelen und voll bepflanzt mit allem, was ein Becken braucht. Filter (doppelt überzogen mit einer Damenstrumpfhose, hätten wir das nicht gemacht, wären die Babygarnelen in den Filter gesaugt worden, so klein sind sie), Steine, Höhlen etc.

eine von zwei verbliebenen Amanoweibchen

Es war eine Sensation, aber mit Hilfe eines erfahrenen Aquaristen konnten wir sage und schreibe ca. 180 Amanos züchten, das war schon was richtig tolles. Hier kommt Ihr zu einem kleinen Video von uns beim Wasserwechsel in der Kinderstube.

Irgendwann entschieden wir uns aber, mit alledem aufzuhören, weil es a) eine Menge Arbeit macht und b) drei Becken im Wohnzimmer nicht wirklich schön sind, vor allem das nur mit Wasser gefüllte Salzwasserbecken.

Und aus diesem alten Bestand hatten wir vor einem Monat noch die Pandapanzerwelse, zwei Garnelen und einen Rotkopfsalmer. Die Pandapanzerwelse hatten sich ja auch schon vermehrt, so stabil lief unser Becken.

Lange Rede, kurzer Sinn (meine Güte, was ich heute viel erzähle!): wir haben Nachschub gekauft.

Zuerst 10 Neons und zwei Fadenfische, leider haben wir wohl zwei Männchen bekommen.
Zehn Tage später noch neun Rotkopfsalmler, von denen wir noch ein Alttier hatten und er bestimmt einsam war.

Rotkopfsalmler

Fadenfisch

Sonntag entdeckten wir, daß wir diese Pünktchenkrankheit haben, was für´n Mist!

Diese Krankheit kommt meist durch Neukauf von Tieren oder Pflanzen und soll ich Euch was sagen? Sie hat unseren gesamten Bestand an Neons vertilgt und bereits zwei Rotkopfsalmler und der Alte ist eines der Opfer, was uns besonders leid tut, denn das wollten wir nicht.

Nun ja, sie werden behandelt mit Medizin, reichlich und häufigem Wasserwechsel etc.

Zum Glück haben unsere alten Welse und deren Nachwuchs nichts davon abbekommen, sie waren aber auch nicht im Umzugsstress.

die "Alten", vorne zu sehen sind Raubschnecken

unser jüngster Wels, fast so groß wie die Eltern

Wir müssen immer ganz genau nach unseren Tieren sehen, denn die beiden Garnelen häuten sich regelmäßig und dann sind sie nicht zu sehen, lediglich ihre olle Haut liegt dann irgendwo herum. Tote Tiere sehen wir auch nie, denn die Schnecken fressen alles, was sie bekommen können.

Ward Ihr bis zum Schluß dabei? Wenn ja, dann habt Dank, daß Ihr meinem Gebabbel gefolgt seid. Vielleicht hat Euch der kleine Ausflug in die Aquaristik gefallen, ich fand´s mal wieder ganz schön, ein wenig davon zu erzählen.


Donnerstag, 23. März 2017

neun an der Zahl

Gestern Vormittag habe ich zugeschnitten...


... gebügelt und gesteckt...


... genäht und erkannt, daß ich mal wieder die Anleitung nicht verstanden habe.


Ich mache immer den gleichen Fehler: anstatt erstmal ein Täschchen zu nähen um zu sehen, ob auch alles klappt und ich es kapiere, mache ich alle Schritte bei allen Täschchen und so kam es, daß ich auch bei allen auftrennen mußte.



Aber dann ging alles wie geschmiert und neun wurden fertig.


Die passenden KAMs dazu und tataaaa, das sind sie.



Die Anleitung ist von Makerist und heißt das 20 Minuten Täschchen. Naja, nicht wenn ich sie nähe.

Super läuft das Nähen bei allen Größen, beim kleinsten Täschchen finde ich es fast unmöglich, den Boden gut hinzubekommen, aber das liegt sicherlich an meinen Fähigkeiten.

Wie findet Ihr sie?


Mittwoch, 22. März 2017

also nee

Ich bin´s, der Imo.


Mama sagt, sie hat keine Zeit, sie rinnt ihr nur so durch die Finger. Was das wohl bedeutet?

Darüber muß ich nachdenken.


Sie beklagt sich, daß sie so gerne diese schnellen Täschchen nähen möchte, aber bislang nur das Schnittmuster ausgeschnitten bekam.


Von alledem verstehe ich nichts, ist mir auch wurscht, solange ich zu meinen Krauleinheiten komme.


Heute will sie aber endlich diese Dinger nähen, dann will ich sie lieber ein bisschen in Ruhe lassen und passe auf, daß sie nicht gestört wird. 


So sag´ ich wuff, bis zum nächsten mal.


Dienstag, 21. März 2017

nach Monden

Nach Monden und auf Hinweis von Carola im gestrigen Kommentar (Ihr fiel nämlich auf, daß ich schon sehr lange nichts mehr gezeichnet habe), griff ich dann endlich wieder zum Bleistift und bin doch arg enttäuscht.

Es ist wie mit allem: macht man es nicht, kommt man aus dem "Fluss". Schade, ich war so gut vorangekommen.

Auch wenn ich gerne mehr zeichnen möchte, erlaubt es im Moment irgendwie die Zeit nicht. Ich kann halt auch nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

Hier ist Imo. In der Zwischenzeit hatte er sich bewegt, aber nicht sehr viel.







Montag, 20. März 2017

neu im Shop

Ich freue mich über die neue Serie "Sassy Cats" von Michael Miller und meine Kinder sind hin und weg... auch mein Mann findet sie klasse.

Was sagt Ihr dazu, sind die nicht schön?









Dazu kamen noch zwei Robert Kaufman, Serie Marks:



Und ein Kona Cotton in Schokobraun:


Und weil am Wochenende die Post viel zu tragen hatte, kamen auch noch ein paar Zubehörteile, auf die ich auch schon gewartet hatte:


Im Shop tut sich was und ich muß heute mal was tun.


Sonntag, 19. März 2017

Wiesbaden

Ich bin zurück aus Wiesbaden und einem richtig tollen Kurs.

Guckt Euch mal die Räumlichkeiten an, der reinste Wahnsinn.


Dazu gehört auch dieser Raum, in dem der Kurs stattfand.



Es war ein klasse Kurs, sehr entspannt und alle passten gut zusammen.

Dies sind die Tops:

Jutta:


Elisabeth:


Romy:


Heidrun:



Isabel:


Inge:


Elke:



Daniela:


und Hedwig, sie stieß erst am zweiten Tag zu uns:


Aber irgendwann ist auch der schönste Kurs zu Ende und ich bin über Frankfurt heimgefahren.

Dieses Gebäude steht dort und da erinnerte ich mich an einen Legostein, den ich als Kind hatte, der sah genau so aus wie der runde Teil des Gebäudes und hatte auch nur ein Steckerloch. Witzig.


Das war´s, jetzt packe ich erstmal den Koffer aus und geh´ mit dem Hund, ich brauche frische Luft.


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